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DataEngine PlugIns: Das Fuzzy Pattern Classification-PlugIn ermöglicht die vektorbasierte
Beschreibung von Klassen Fuzzy Pattern Classification - eine Erweiterung
der
Durch FPC Pattern stehen dem DataEngine-Nutzer die Vorzüge der Fuzzy Pattern Classification in vollem Umfang zur Verfügung:
Komplexe Informationen können als Muster aufgefasst werden. Muster aus der realen Welt sind ihrem Wesen nach unscharf. Sie sind einander nie gleich, immer nur ähnlich. Zum maschinellen Beschreiben und Erkennen solcher Musterähnlichkeit werden Konzepte benötigt, die Unschärfe berücksichtigen. Die Fuzzy Pattern Classification folgt einem solchen Konzept und dient dem computergestützten Erkennen von Situationen, Zuständen und Verhältnissen durch unscharfe Beschreibung von Klassen mittels Vektoren im Merkmalsraum. Das Fuzzy Pattern Konzept ist ein überwachtes Lernverfahren, bei dem aus Beispieldaten Referenzmuster erzeugt werden. Diese werden als Klassifikatoren gespeichert und stehen zur Identifikation unbekannter Muster bereit. Die Anwendung der Fuzzy Pattern Classification ist eine Alternative oder auch Ergänzung zur Nutzung künstlicher Neuronaler Netze. TAT GmbH
Lernen:
Ausgangssignale
Merkmale bestimmen
Klassifikator berechnen:
Ein Klassifikator steht für das Einsatzsystem zur
Verfügung.
Da innerhalb der GUT-Klasse unterschiedliche Signalzustände auftreten, muss eine formale Teilung der Klasse in drei Subklassen durch Clusterung mit dem DataEngine Fuzzy C-Means-Modul vorgenommen werden. Aus dem so entstandenen Lerndatensatz berechnet der Modul UB von FPC PlugIn zwei Klassifikatoren mit jeweils vier Klassen (3 GUT-Klassen und 1 Störungsklasse). Der erste Klassifikator bildet das Spannungs- und der zweite das Stromsignal ab. Anwenden des Klassifikators:
Nachdem Klassifikatoren vorliegen, werden diese anhand neuer Daten überprüft. Nach der Berechnung der Histogramme ermittelt das Modul UI FPC-PlugIn die Zugehörigkeitswerte (Sympathievektor) zu allen Klassen. Ein nutzereigenes Auswertemodul berechnet aus dem Sympathievektor die Prozessstabiltät.
Anwendungssystem DSP TMS 320C3xx
Die Klassifikatoren werden nach erfolgreicher Erprobung in einem Qualitätssicherungsgerät eingesetzt, um während der laufenden Fertigung eine ständige Schweißprozesskontrolle durchzuführen. Die Hardware besteht aus einer DSP-Karte mit ADU. Die Klassifikatoren werden in den Speicher geladen, mit deren Hilfe berechnet der FPC-UI-Modul auf dem DSP aus den eingehenden Histogrammdaten Zugehörigkeitsvektoren. Der auf dem DSP implementierte Auswertemodul errechnet daraus die aktuelle Prozessstabilität und eine Bewertungssicherheit. Wird eine Prozessstörung festgestellt, kann diese identifiziert werden, z.B. Schutzgas ist ungenügend. Das Überwachungsergebnis wird laufend angezeigt und es kann ein Protokoll ausgegeben werden. Beispiel:
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