DataEngine  - DataEngine 4.0 - Technische Beschreibung: 
Übersicht:

Systemvoraussetzungen und softwaretechnische Features für Einzelplatzlizenz
  • PC mit Pentium Prozessor
  • Microsoft Windows 95/98/ME oder Microsoft Windows NT 4.0/2000
  • 64 MB RAM
  • hochauflösende Grafikkarte (800x600 oder mehr)
  • 12-47 MB freier Festplattenspeicher
  • 32bit-Multi-Threading Applikation
  • volle Integration in die Microsoft Windows Betriebssysteme
  • OLE-Schnittstelle für die Methoden in DataEngine; diese ermöglichen die Konfiguration der Methoden sowie Training/Labeling/Test aus anderen Programmen heraus (für Windows-basierte Datenanalyseanwendungen)
Zusätzliche Systemvoraussetzungen für Serverlizenz
  • Microsoft Windows 2000 Terminal Server

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Fuzzy Regelbasis
  • linguistische Wenn-Dann-Regeln
  • Anwendungsbereiche: Wissensbasierte Diagnose, Klassifikation, Steuerung und Modellierung
  • mehrstufiges Inferenzverfahren unterstützt die Verarbeitung symbolischer und/oder linguistischer Informationen
  • Fuzzy Operatoren: Minimum, Maximum, Algebraisches Produkt, Algebraische Summe, Gamma-Operator
  • Defuzzyfizierungsstrategien: Mean of Maxima, Center of Gravity und Fuzzy Ausgabe
  • Debug-Komponente

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Multilayer Perceptron
  • überwacht lernendes neuronales Netzwerk
  • Anwendungsbereiche: Klassifikation, Modellierung, Steuerung, Prognose
  • Lernregeln: Backpropagation, Quickpropagation, Super SAB, Resilent Propagation, jeweils mit Momentum und Weight-Decay
  • Lernraten-Decay zur Vermeidung von Overfitting
  • Pruning-Algorithmus zur automatischen Adaption der Netzwerkarchitektur
  • Shortcut-Verbindungen für direkte Verbindungen von Eingängen mit Ausgängen über verdeckte Schichten hinweg
  • Das beste Netz im Verlauf eines Trainingsprozesses kann automatisch gespeichert werden. Das Kriterium für das 'beste' Netz ist konfigurierbar.

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Kohonen Netz (Kohonen Feature Map)
  • unüberwacht lernendes neuronales Netz
  • Anwendungsbereiche: Clustering und Klassifikation
  • intelligentes Verfahren zum automatischen Labeling
  • grafische Visualisierung der Feature Map

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Fuzzy C-Means
  • Algorithmus zum Fuzzy Clustering
  • Anwendungsbereiche: Clustering und Klassifikation
  • benutzerdefinierte Initialisierung des Verfahrens möglich
  • intelligentes Verfahren zum automatischen Labeling
  • Funktion zum automatischen Bestimmen der 'besten' Anzahl von Klassen.
    Das Kriterium für die 'beste' Anzahl Klassen ist konfigurierbar.

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Fuzzy Kohonen Netzwerk (Fuzzy Kohonen Feature Map)
  • unüberwacht lernendes neuronales Netz
  • Anwendungsbereiche: Clustering und Klassifikation
  • sehr schnelles Fuzzy Trainingsverfahren
  • intelligentes Verfahren zum automatischen Labeling
  • grafische Visualisierung der Feature Map

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Entscheidungsbaum
  • Anwendungsbereiche: Klassifikation, Regression
  • Pruning-Algorithmus zur automatischen Optimierung der Baumstruktur
  • grafische Visualisierung des Regelbaumes

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Dateneditor:
  • tabellenorientierte Datenorganisation
  • verarbeitbare Datenmenge ist nur durch den verfügbaren Hauptspeicher beschränkt

Mathematik

  • allgemein (|x|, 1/x, Signum, Vorzeichenwechsel, x2, v, Potenzieren, +, -, *, /, Faktor, Quotient, Offset, kumulative Summe, Delta-Funktion)
  • Logarithmik (Exp, Log, Ln)
  • Trigonometrie (Sin, Cos, Tan, ArcSin, ArcCos, ArcTan)
  • Hyperbolische Funktionen (Sinh, Cosh, Tanh, Asinh, Acosh, Atanh)

Skalierung

  • Normierung auf 0..1
  • Standardisierung
  • Skalierung auf einen Bereich
  • lineare Transformation
  • Denormierung

Fehlstellenbehandlung

  • Ersetzen durch Konstante
  • Ersetzen durch Minimum, Maximum oder Mittelwert
  • Ersetzen durch Vorgänger oder Nachfolger
  • lineare Interpolation
  • Datensätze mit Fehlstellen entfernen

Import und Export von Daten

  • Import und Export von Microsoft Excel®-Dateien
  • flexibler Import und Export von ASCII-Dateien
  • Datenbankschnittstelle für Import und Export von Daten mittels OLE DB/ODBC, mittels 'Mapping' können die Werte von kategoriellen Variablen in numerische Werte umgewandelt werden
  • generische Unterstützung für Meßwerterfassungskarten (Erfassung von Analogsignalen, Ausgabe von Analogsignalen, Trigger und Pretriggering)


Statistische Funktionen

  • allgemeine Statistik (Minimum, Maximum, Mittelwert, Varianz, Standardabweichung, Spannweite, Schiefe, Exzeß, Summe, Quadratische Summe, Anzahl Werte, Anzahl fehlender Werte)
  • gleitender Mittelwert, gleitendes Minimum und Maximum, gleitende Standardabweichung und Varianz
  • Histogramme
  • Korrelationsmatrix
  • Lineare Regression
  • statistische Batchanalyse zur Automatisierung der Erstanalyse von Daten:
    Darstellung hoher Korrelationen und ungünstiger Werteverteilungen zur Identifikation potentieller Ausreißer und von Merkmalen mit einem hohen Fehlstellenanteil

Signalverarbeitung

Fast Fourier Transformation

  • FFT, Leistungsdichtespektrum, Amplitudendichtespektrum, Phase, Amplitude
  • diverse Fensterfunktionen (Rechteck, Dreieck, Hamming, Hanning, Parzen, Welch und Blackman)
  • inverse FFT

Digitale Filter

  • IIR-Filter (Bessel, Butterworth, Cauer, Tschebyscheff)
  • Filterbänder: Tiefpaß, Hochpaß, Bandpaß, Bandsperre

Glättung

  • Simplified Least Squares-Glättung nach Savitzky-Golay · Grad der Glättung: 5, 7, 9, 11 oder 13 Punkte

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Projektfenster
  • Zentraler Editor zum Verwalten von Merkmalsinformationen und Dateien
  • Alias-Konzept zur Verwaltung von Daten- und Modelldateien eines Projekts unabhängig von absolutem Dateipfad

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Visualisierung und Ergebnispräsentation
  • Textreports für Datentabellen und Modelle
  • präsentationsreife 2D- und 3D-Grafiken
  • Zeitreihendiagramm
  • 2D/3D-XY-Diagramme (Scatterplot)
  • Linien-, Balken-, Kuchen- und Stufendiagramme (2D und 3D), auch kombiniert
  • Hi-Lo-Close-Diagramm
  • Gantt-Diagramm (2D und 3D)
  • Bubble-, Contour-, Polar- und Radar-Diagramme
  • Oberflächen/Drahtnetz-Diagramm
  • diverse Optionen zur Skalierung der Achsen und Darstellung von Hilfslinien
  • einfacher Zugriff auf sämtliche Darstellungsparameter der Grafik (Achsen, Beschriftungen, Schriftarten etc.)
  • Einblenden statistischer Größen

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Grafische Makrosprache
  • einfach zu bedienende grafische Programmiersprache
  • Automatisierung von Datenvorverarbeitung, Datenanalyse und Visualisierung
  • enthält alle oben beschriebenen Funktionalitäten aus den Abschnitten Dateneditor, Import und Export von Daten, Statistik, Signalverarbeitung
  • erweiterbar durch PlugIns (siehe unten)

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Analysis component

Arbeitspunkteinstellung

  • Bei Variation der Merkmalsausprägungen eines Objektes werden die geänderten Ausgänge des Modells dargestellt.

Transferfunktion

  • Berechnung einer Transferfunktion auf Basis eines gewählten Arbeitspunktes durch (automatische) Variation von ein oder zwei Merkmalen über ihrem Wertebereich
  • Darstellung in Form einer 2- oder 3-dimensionalen Grafik

Sensitivitätsanalyse

  • Auf Basis eines gewählten Arbeitspunktes wird eine Sensitivitätsanalyse des Modells durchgeführt. Zur Bewertung der Sensitivität stehen drei Maße zur Verfügung:
    • Berechnung des minimal/maximal erreichbaren Wertes einer Ausgangsvariable bei Variation eines Merkmals (Darstellung durch Hi-Lo-Close-Plot)
    • Berechnung des Verlaufs einer Ausgangsvariable bei Variation eines Merkmals (Darstellung durch Kurvenschar)
    • Berechnung der kumulierten Ableitung einer Ausgangsvariable bei Variation eines Merkmals (Darstellung durch Balkendiagramm).

Testfehler

  • Berechnung diverser Fehlermaße zusätzlich zu der in den Modelleditoren enthaltenen Testfunktionalität.

Matrix of confusion

  • Speziell für Klassifikationsanwendungen, Berechnung der sogenannten 'Verwirrtheitsmatrix'. Es wird ausgewertet, welcher Art die Fehlklassifikationen in einer Testdatenmenge sind.

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PlugIn Schnittstelle
  • DataEngine ist erweiterbar durch benutzerdefinierte Funktionen auf Basis von MS Windows DLLs (Dynamic Link Libraries)
  • einfache Integration von anderen Funktionen, Methoden und Programmen in DataEngine
  • diverse PlugIns von Drittanbietern verfügbar

Funktionen, die ein DataEngine PlugIn enthalten sollte:

void

FBLOCK_Create

(UserFB);

int

FBLOCK_Load

(UserFB, char* buffer);

unsigned

FBLOCK_Save

(UserFB, char* buffer);

void

FBLOCK_Copy

(UserFB, UserFB);

void

FBLOCK_Destroy

(UserFB);

int

FBLOCK_Configure

(UserFB);

int

FBLOCK_Check

(UserFB);

void

FBLOCK_Init

(UserFB);

int

FBLOCK_Execute

(UserFB, DEMatrix* data);

void

FBLOCK_Done

(UserFB);

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Online Dokumentation
  • DataEngine im Überblick
  • Benutzerdokumentation
  • Tutorials (inklusive zahlreicher Beispieldateien)
  • Grundlagen (Datenanalyse, Fuzzy Logik, neuronale Netze)
  • Programmierung von benutzerdefinierten Funktionsblöcken (PlugIns)

MS Excel®, MS Windows® und MS Visual Basic® sind registrierte Warenzeichen von Microsoft, Inc. Borland Pascal® und Borland Delphi® sind registrierte Warenzeichen von Borland, Inc.

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